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News

 


Unser Logbuch

Über die Vorbereitungen einer Weltumsegelung und die Reise selbst.

Die Aktion begann bereits am Mittwoch. Unser Mast wurde von der Garage heruntergekrant, auf der er nun seit 1,5 Jahren herumliegt und auf ein paar Böcke gelegt. So lässt sichs besser daran arbeiten. Donnerstags säuberten wir den Mast zunächst von dem Dreck, der von 5 Jahren im Freien herumliegen entstanden ist.

Freitag ging es dann um 10 Uhr los, nachdem der Rigger mit unseren Segeln und dem neuen stehenden Gut angekommen war. Zunächst wurde unsere Furlex nochmal komplett zerlegt, gereinigt und neu gefettet, dann wieder montiert, anschliessend wurden die Salingsbeschläge demontiert, mit einer Trennpaste unterstrichen und wieder neu montiert. Danach wurden die neuen  Wanten und Stagen angebracht und gefühlte 100 Splinte aufgebogen.

Die neuen Umlenkrollen sollten auch in den Mastkopf. Vier Rollen müssen da hinein, dazwischen ein Trennblech, darüber die Sorgleinen, um die Fallen einziehen zu können. Nach einigem Gefummel war zwar die erste Rolle drin, die zweite ließ es sich aber nicht nehmen, in den Mast zu rutschen. Trotz intensiven Fischversuchen mit verbogenen Fingern und Drähten etc. wollte sich nicht mehr heraus kommen. Also musste der Mastkopf noch abgenommen werden. Dazu wurden nochmal 14 Nieten aufgebohrt und später wieder neu vernietet.

Irgendwann kamen wir unter riesigen Zeitdruck, denn die Werft wollte um 16.00 Uhr schliessen und wir waren noch lange nicht soweit. Also Vollgas. Leider waren die drei Liter Wasser aus der Kühlbox schon um 12.00 Uhr getrunken, die drei Radler kurze Zeit später. Es war eine irre Hitze, wir schon von den Arbeiten am Donnerstag völlig verbrannt und jetzt war seit Stunden nichts mehr zu trinken da und keine Zeit, kurz wegzufahren....

Wir gingen letztlich ziemlich am Stock, schafften es aber nach einigem Kranchaos, den Mast bis 17 Uhr zu stellen. Zunächst sah es so aus, als seien die Oberwanten zu kurz angefertigt worden. Zum Glück war dem nach einigem herumprobieren und nachdem der Mast noch etwas in den Fuss nachgerutscht ist doch nicht so.

Der Rigger erklärte uns dann, wie der Mast richtig getrimmt sein muss, der Mast soll im gesamten leicht nach achtern fallen, das Babystag zieht einen deutlichen Bauch nach vorne und wenn man vom Mastfuss nach oben schaut muss er absolut gerade sein. Der Winkel der Saling muss identisch sein, wofür der Rigger sich noch drei Mal in den Mast ziehen lässt und die Oberwanten nachstellt. Er erklärt uns, dass ordentlich Druck auf die Wanten muss. Wenn wir bei 4 BFT unter Vollzeug segeln  und auf der inneren Seite ein Want lose wird, ist die Spannung zu schwach. Zu Uta meine ich später: Wir lernen heute mehr als in drei SKS Kursen zusammen ;-). Die Aktion war für uns wirklich unglaublich interessant.

Nachdem der Spargel stand wollte ich noch kurz die Genua setzen und die Reffanlage testen. Auch hier wieder eine Riesenaktion, denn egal was wir machten, nach ein paar Umdrehungen der Reffanlage blockierte diese immer wieder. Es dauerte ziemlich lange, bis uns klar wurde, woran es lag. Beim Einziehen des Genuafalls übersahen wir eine kleine Öse durch die das Fall unterhalb des Masttops geführt werden muss. Läuft das Fall nicht durch diese Öse wickelt es sich im Topp immer um die Schiene der Reffanlage und blockiert dann....

Jetzt ist alles gut, gestern haben wir noch den Baum angebracht und das Boot aus dem Kranbereich verlegt, damit wir erstmal unsere Ruhe haben. Runter kommen wird der Mast wohl erst in ein paar Wochen. Der Segelmacher wird noch einmal kommen,  um unser Boot komplett zu vermessen, damit wir neue Segel bestellen können, wenn wir das möchten und das Geld dafür haben :-(. Bis dahin müssen uns die alten noch genügen.

Hier ein erstes Bild, entstanden noch während der Arbeiten.

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So wahnsinnig spannend sind unsere Einträge derzeit sicher nicht. Dennoch möchte ich weiterschreiben. Es ist ja auch für uns eine Erinnerung wie es voran ging.

Zunächst möchte ich freudig verkünden, daß wir nach diversen Fehlkäufen und Versuchen nun endlich den hoffentlich richtigen Außenborder fürs Dingi gefunden haben. Ich konnte einen von diesen - gerade unter Fahrtenseglern - oft so gelobten Yamaha 2 Taktern erstehen. In unserem Fall mit 2 PS. Und siehe da: Der springt doch tatsächlich problemlos an :-).

An diesem Wochenende haben wir auch das Thema Fugen und Farbe endgültig abgeschlossen. Das Laufdeck ist frisch gestrichen und sogar unser Baum bekam heute noch neue Farbe. Wir geben derzeit Vollgas, denn kommenden Freitag soll (hoffentlich) zum ersten Mal unser Mast mit dem neuen stehenden Gut gestellt werden. Außerdem müssen wir aus unserer Wassergarage raus, der nächste Mieter und Bastler wartet schon. Sie war praktisch aber wir werden sie nicht vermissen ;-).

Außerdem möchte ich mal gesagt haben, daß wir die Wochenenden auf dem Boot trotz der Arbeit irgendwie auch genießen. Es ist mittlerweile wirklich gemütlich, wir schlafen an Bord wie die Murmeltiere und es funktioniert soweit alles. Von Druckwasser über Heizung, Kühlbox, Gas, el. WC, LED Beleuchtung,.... Viel elektronischer Schnickschnack bei uns der hoffentlich noch lange das macht was er soll. Auf jeden Fall sorgt das Zeugs für Komfort.

 

 

 

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Wieder ein Wochenende rum, wieder etwas weitergearbeitet, ein paar Fugen neu, den Boden unseres Achtercockpits gestrichen, die Ankerkette in den Kasten gepackt, etc., etc. Ich fürchte die Zeit bis September wird wie im Fluge vergehen.

Ich möchte kurz erklären, was wir denn nun überhaupt so vorhaben:

Im August werden wir in der Marina Koper den Mast stellen und einen kurzen Probeschlag (den Ersten!) machen. Dann Anfang September geht es los, wir klarieren in Slowenien aus, segeln rüber nach Kroatien, klarieren dort ein. Dann werden wir versuchen, zügig voran zu kommen und möglichst schnell Dubrovnik zu erreichen. Dort möchten wir ausklarieren und in einem langen Schlag auf See Montenegro und Albanien passieren. Das Ziel ist Korfu, wo wir in der Marina Gouvia für Griechenland einklarieren möchten.

Wie wir dort ankommen (Schiffszustand und unsere Verfassung nach dem langen Schlag ;)), wann wir dort sind und wie die Wetterprognose aussieht entscheidet dann, ob wir durch den Golf und den Kanal von Korinth fahren oder ob wir um den südlichen Peloppones und das berüchtigte Kap Maleas fahren. Ich nehme auf jeden Fall Seekarten und Revierführer für beide Routen mit. Unser Ziel wird dann in der Nähe von Nafplio im Argolischen Golf sein.

Roundabout reden wir von ca. 1700km bzw. über 900 Seemeilen und 5 zu pasierenden Ländern. Wir sind also etwas aufgeregt aber auch voller  Vorfreude.

 

 

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Liebe Leser,

 

ein ereignisreiches und arbeitsames Wochenende liegt hinter uns.

Die Zeit bis zum Tag X, an dem wir den Mast probestellen und das erste Mal die Segel an unserer Sirocco hochziehen werden, schreitet immer schneller voran. Im Terminkalender steht für die nächsten Wochenenden mit dicker roter Schrift: Bootarbeiten!

Für das letzte Wochenende hatten wir uns einiges vorgenommen. Der Chef der Bootswerft hat unsere Yacht beim Einbau der Heizung wieder in eine komplette Katastrophe verwandelt. Ich hatte unsere SevenSeas seit dem Neckartörn nicht mehr gesehen und war daher entsprechend geschockt.

Da wir von Samstag bis Montag auf dem Halbtonner übernachten wollten, war Ärmel hochkrempeln und das Schiff wieder bewohnbar machen angesagt. Den Termin beim Segelmacher hatte Stephan vorher von morgens auf abends verschoben, so dass wir vorher noch einiges arbeiten konnten. Während ich mich daran machte die achtlos hingeschmissenen und herumliegenden Teile aufzuräumen und die Schapps auszuwaschen, nahm sich Stephan dem technischen Chaos an. Beim Begutachten der Arbeiten des Werftchefs, stellte sich das alles als totaler Pfusch heraus. Kein Wunder, dass durch so etwas die Weiterarbeit enorm gebremst wird, wenn man sich auf den sogenanten „Fachmann“ nicht mal verlassen kann und alles nachkontrolliert, beziehungsweise nachgearbeitet und im häufigsten Fall dadurch verursachte Schäden behoben werden müssen. Um ein paar Beispiele zu nennen:

Beim Einbau der Heizung wurde die Wasserleitung verbogen und angeflext, war somit nicht mehr dicht und erst nach mehrmaligem Löten konnte das beschädigte Teil wieder eingebaut werden. Allerdings tropft es immer noch unterm Abfluss, woran das nun wieder liegt ist noch unklar. Der Kühlwasserfilter wurde nicht mehr an der Motorwand festgeschraubt, er lag lose auf dem Motor. Die zusätzlich eingebaute Dieselentlüftungspumpe war auch nicht befestigt worden.

Damit die alten Plastikklampen durch welche aus Aluminium ersetzt werden können, hatte Stephan den Werftchef beauftragt innen ein Rechteck aus der Holzwand herauszuflexen, damit man überhaupt an die Schrauben der Klampen herankommt. Dadurch wurde das GFK versehentlich bis ins Cockpit durchgeflext und nur einer der dabei entstandenen Schnitte wurde wieder zugespachtelt. Das Hinmontieren der neuen Klampen muss daher aufs nächste Wochenende verschoben werden, weil der Chef der Werft auch nie Zeit hat seine Schäden zu beheben und ständig wegrennt.

 

Fast dreieinhalb Stunden dauerte der Termin abends beim Segelmacher, war aber sehr aufschlussreich und hielt sogar eine Überraschung für Stephan und mich bereit. Zu unserer Freude haben wir eine Ersatzfock, von der Stephan total vergessen hatte, dass es sie überhaupt gibt.

Der Segelmacher zeigte uns das neue Rigg der SevenSeas und die ausgebesserten Segel. Bei dem Gespräch merkte man sofort, dass der Typ einfach Ahnung hat. Schön, dass nicht alle so sind, wie unser Werftchef!

Allerdings versuchte er uns einige Bedenken einzureden, da wir mit dem noch ungetesteten Boot direkt eine mehrwöchige und weite Überführung planen. Ihm wäre ein Probeschlag auf dem Ijsselmeer doch lieber, wo wir seiner Meinung nach noch auf qualitativen Service zurückgreifen könnten. Tja er mag wohl Recht haben, aber die Flüge sind gebucht und unsere Segelleidenschaft und Vorfreude ist auch nicht mehr zu bremsen.

Sehr spät, jedoch frisch geduscht fallen wir in unsere Koje.

 

Am Sonntag mehrten sich die Arbeitsdurchhänger. Dennoch bekamen wir das Deck wieder blitzeblank geschrubbt. Ich putzte unter Deck weiter und Stephan entfernte die alten Dichtungsfugen an der Teakfußleiste. Gemeinsam dichteten wir diese wieder mit Tikaflex ab.

Da Stephan danach schon ziemlich geschafft war, arbeiteten wir Montagmorgen daran weiter. Später wusch ich den Cockpitboden aus, der ja auch noch angeschliffen und gestrichen werden muss und den Bereich im Achterschiff, an dem die Gasflasche verstaut ist. Nach einer Weile meinte Stephan, dass es besser sei den Landstromstecker zu ziehen, damit ich von den vielen Kabeln keinen Schlag abbekäme.

Am Nachmittag musste Stephan wieder arbeiten und wir hatten beschlossen, dass ich alleine weitermache und er mich dann abends abholt.

Ich wollte mich erst einmal dem eingestaubten Geschirr annehmen, da es unter Deck dank der Heizung viel angenehmer war. Nach einer Weile dachte ich darüber nach, den Landstrom wieder anzuschließen, da Heizung, Innenbeleuchtung, Radio, Wasserpumpe und Kühlschrank doch sicher so einiges an Strom verbrauchten. Zum Landstrom zu kommen war gar nicht so einfach. Ungünstigerweise war der Steg der Wassergarage gerade an dieser Stelle total zugestellt. Auf einem Bierbanktisch lag quer unser kaputtes Schlauchboot und man musste sich an diesem festhalten oder unten durchbücken, um zum Stromanschluss zu gelangen. Ein wirklicher Drahtseilakt. Ich kam aber vorbei und als ich den Strom wieder angeschlossen hatte, dachte ich mir noch: „Oh ich muss aufpassen, dass ich nicht ins Wasser falle!“ Ich klammerte mich an das quer liegende Schlauchboot, es kam ins Rutschen und ich fiel. Im Fallen konnte ich mich gerade noch an dem Bügel unseres Ankers festhalten.     Tja und da hing ich nun mit dem kompletten Unterleib im dreckigen Brackwasser des Neckarsseitenarmes. Ich ergriff den vorderen Festmacher und hangelte mich zur Klampe am Steg. Nachdem ich mich hochgezogen hatte, entledigte ich mich erst einmal der nassen Kleider und verzog mich ins Schiffsinnere. Gott sei es getrommelt und gepfiffen, dass wir die Heizung einbauen lassen haben. Die nassen Sachen, bis auf Hose und Schuhe waren dank dieser nach ca. zwei Stunden wieder trocken. Von mir selbst überrascht, dass ich die Sache relativ locker sah, arbeitete unter Deck weiter, nachdem ich mich mit Waschlappen und Seife abgewaschen hatte.

Als ich jedoch die Schublade für das Besteck wieder in den Schrank unter dem Herd schob, bekam ich diese nicht mehr auf, um den Besteckkasten hineinzutun. Ich tat mein Bestes, doch es wollte einfach nicht klappen. Als ich mir den Herd etwas genauer besah, dachte ich mir: „Also irgendwie steht der komisch da. Das liegt bestimmt am Herd.“ Alleine konnte ich ihn jedoch nicht anheben. Nun war ich doch so weit, mir ein Zarewitsch zu genehmigen.

Als Stephan mich abholte, fiel auch ihm das mit dem Herd auf und was war wieder einmal das Problem … der Werftchef hatte beim Heizungseinbau den Ofen nicht wieder in die kardanische Aufhängung, sondern einfach nur auf den unteren Schrank gestellt. Das Holz wurde dadurch beschädigt und das war auch der Grund, weshalb die Besteckschublade nicht mehr zu öffnen war.

Über meinen unfreiwilligen Badegang konnte Stephan nur lachen. Und sicher wäre es auch zum Lachen gewesen, wenn nicht so einiges hätte schief gehen können. Zum Beispiel wenn ich mit dem Kopf an den Anker, das Boot oder den Steg geknallt wäre, ja das wäre dann nicht mehr witzig. Stephan meinte, dass in Zukunft für mich nun grundsätzlich eine Rettungswestenpflicht bestünde, sobald ich mich auch nur in die Nähe von Wasser begeben würde. Na ja, ist ja zum Glück alles gut gegangen!

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Irgendwann im Januar hat es mich wieder gepackt und ich musste ein paar Tage Segeln buchen. Eigentlich wollte ich nochmal an einem SSS Törn bei Skipper Michael M. teilnehmen (diesmal völlig ohne Prüfungsdruck), da das aber gerade nicht angeboten wurde, buchte ich einfach ein Skippertraining über die Osterfeiertage ohne Wert auf den Skipper zu legen. Als wir unsere Crewliste bekamen, stand dann auch noch ein Skipper darauf, der nicht mal in der Teamliste der Segelschule SI aufgelistet war. Also war ich doch sehr gespannt, ob das was vernünftiges wird.

Freitag kam ich also nach einer endlos erscheinenden Autofahrt an, die Crews wurden ihren Yachten und Skippern zugeteilt und dann ging es erstmal an Bord der Orion, einer Bavaria 42. Wir packten unsere Sachen an Bord und entschieden uns für die Kojen. Das erste mal seit meiner Atlantiküberquerung vor 12 Jahren schlafe ich also wieder in einer Stock-Koje oben. Abends gehen wir essen in der Gruitmolen in Stavoren und lernen uns erstmal etwas kennen. Die Crew besteht aus SKS´lern, die zum Großteil nur ihren Prüfungstörn hatten und etwas Sicherheit dazugewinnen wollten. Wie sich herausstellte war unser Skipper wieder mal ein Volltreffer. Carsten ist Profiskipper, fährt häufig Arktistörns und ist schon unzählige Male rund Cap Horn....

Am Samstag ging es los, der Tag begann mit Sonnenschein. Nach der Einweisung machten wir uns im Hafenvorbecken etwas mit der Yacht vertraut, im Wind halten mit Bug und Heck, seitwärts Anlegen, Radeffekt, Rückwärtsfahren, etc. Dann ging es raus, Segel hoch, Kurs nach Medemblik.  Unterwegs übten wir ein mir völlig neues BOB Manöver, welches ich wohl als das einzig effektive im Kopf behalten werde. Keine Ahnung, warum das in keinem Lehrbuch steht und auch sonst nicht unterrichtet wird. Das Wetter wird unterwegs schlechter, es fängt sogar etwas zu Hageln bzw. Graupeln an. Anschließend lege ich am Meldesteiger im Regattahafen Medemblik an und wir lassen uns eine Box zuteilen, in die wir anschließend verholen. Diesen Abend wird gekocht und noch das eine oder andere Bierchen vernichtet.

Am nächsten Morgen ging es wieder raus und gleich rein in den Stadthafen. Dort übten wir Hafenmanöver, Eindrehen in die Dalben unter  Zuhilfenahme der Springs, Manövrieren auf engem Raum, Anlegen, Ablegen ohne Ende. Zwischendurch zeigte Carsten uns wie man eine Leine richtig wirft, um beispielsweise mit Abstand noch einen Dalben zu erwischen. Auch das hatte ich bisher noch nirgends gezeigt bekommen und es funktioniert sehr effektiv!! Danach raus und an der geschlossenen Tankstelle noch einige seitliche Anleger mit anschließendem Eindampfen in die Achterspring. Dann hieß es wieder Tücher hoch, Kurs Schleuse Makermeer. Von den anderen Teilnehmern war noch niemand jemals in einer Schleuse. Nachdem wir alleine durchgeschleust waren drehten wir und fuhren durch die andere Schleuse wieder Retour. Diesmal war die Schleuse voll und wir mussten sehr genau aufstoppen. Raus aus der Schleuse, Segel hoch und weiter Richtung Enkhuizen. Wir dürfen über Nacht am Meldesteig liegen bleiben, was hier wirklich die beste Lage mit den kürzesten Wegen ist. Abends gehen wir unglaublich gut essen in "de Mastenbar" direkt in der Marina. Ausnahmslos jeder von uns war schlicht begeistert.

Montag ist unser letzter Segeltag, wir machen uns also auf den Weg zurück nach Stavoren. Beim rausfahren überwachen wir die Ausfahrt auf dem Radar und sprechen nochmal alle Funktionen durch. Für mich eine willkomene Auffrischung. Unterwegs üben wir weiterhin jede Menge BOB Manöver  und holen dann erst im Vorbecken die Segel ein. Wir üben noch einige seitwärts Anleger und wollen anschließend in unsere Box. Der Skipper will es uns nochmal vormachen und das Manöver misslingt gehörig, er fährt von der Box weg und meint dann er brauche jetzt jemanden, der beim nächsten Manöver unbedingt auf den Steg kommt und schnell die Vorleine festmacht, denn unser Getriebe sei kaputt. Ich frage ihn etwas verdutzt, ob das jetzt eine Übung sei, worauf er mir entgegnete: "Das ist jetzt kein Spass, das Getriebe funktioniert nur noch vorwärts". Er demonstrierte kurz, wie er den Rückwärtsgang einlegt und das Schiff Fahrt voraus aufnimmt. Wir können also nicht mehr aufstoppen oder auf engem Kreis wenden, sondern müssen in einem Schwung, ohne Aufstoppen zu können an den Meldesteiger hinter einer Yacht einparken. Wir kommen sehr schnell rein, ich springe über und habe alle Mühe, schnell genug die Leine auf der Klampe umzulegen, so viel Kraft kommt plötzlich darauf. Es gelingt dennoch und wir kriegen auch eine Achterleine über und ziehen uns an den Steg.

So ging das Skippertraining zu Ende, es war wohl für alle Teilnehmer überaus lehrreich. Mich erwartete wieder eine endlose Autofahrt bei übelstem Regenwetter bis in die späte Nacht hinein. Jetzte sitze ich hier, frühstücke etwas, schreibe diese paar Zeilen im Blog und gleich geht es zur Arbeit. Diese Woche muss ich noch einiges vorbereiten, am Wochenende treffe ich mich mit dem Segelmacher. Ich bringe alle Teile mit, die ich noch habe ( Toggles, Bolzen, Klampen, etc ) und wir gleichen dann ab, ob das Rigg so komplett sein müsste, damit wir es am Tag des Probestellens auch hinbekommen.

 

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Der Termin steht  fest: Ende Juli wird unser Schätzchen verladen.

Die Transportfirma teilte mir bei Auftragserteilung mit, sie habe nochmal in den alten Unterlagen geschaut und da noch Bilder von vor über 10 Jahren gefunden. Sie haben das Boot bereits von der Ostsee ans Mittelmeer gebracht, von dort wieder zurück nach Stuttgart. Von da zu mir nach Heilbronn und nun geht es wieder ins Mittelmeer. Für diese Firma also schon eine alte Bekannte. Sie kamen mir beim Preis noch etwas entgegen und jetzt ist die Sache fix :-).

In Slowenien wird für unser Schiffchen sogar Polizeibegleitung benötigt!

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Eigentlich wollten wir uns am Samstag nur im Reisebüro erkundigen, wie man am besten nach Koper fliegt und ob es Kombiflüge gibt, die uns dann ab Athen zurückbringen.

Die angebotenen Flüge waren aber dermaßen günstig und zudem beides Direktflüge mit Lufthansa, daß wir einfach nicht widerstehen konnten und gebucht haben. Wir fliegen also Anfang September nach Triest, müssen von dort noch per Bus/ Bahn/ Taxi (??) nach Koper, wo dann unsere SevenSeas auf uns warten soll. Unser Rückflug geht dann einige Wochen später im Oktober ab Athen :-)).

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Segeln 2012

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Kürzlich fragte ich einen Arbeitskollegen um Rat, wie er in meiner Situation zur Segelplanung 2012 entscheiden würde:

a) Yachttransport der SevenSeas nach Slowenien, Segeln quer durch die Adria bis nach GR.

b) Eigenes Boot noch hier lassen, mehrwöchig Charten in Kroatien

c) mehrere Tiden-Meilentörns + preparation week + Ausbildungstörn Yachtmaster Offshore

 

Seine Antwort war irgendwie deutlich: c) schließe er von vorneherein aus. Zu anstrengend, kein Urlaub. b) sei irgendwie Nonsens, weil die Kosten für a) ohnehin irgendwann anfallen würden.  Also a). Als ich am nächsten Tag meine Bürounterlagen durchsah fand ich darin mehrere A4 Blätter mit dem ganzseitig groß und unterstrichen geschriebenen A. Später fand ich noch mehr A-Zettel und Notizen an anderen Stellen in der Firma. Ich musste doch schmunzeln. Heute hab ich also meinen Transporteur angerufen und um ein Angebot für den Yachttransport von Heilbronn nach Koper gebeten.

 

 

 

 

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Um in diesem eiskalten Winter die segelfreie Zeit totzuschlagen, kam mir gestern ein kleines Event gerade recht. Meine gute Freundin und Mitveranstalterin Silke lud mich zum Themenabend "SEGELN live" bei Avalon Premium Cars in Stuttgart ein. Da ich ihr an diesem Vormittag noch einen Käufer für einen neuen Evoque vermittelt habe, fand ich das auch angemessen :-).

Ich kannte das Event ja schon. Vor einigen Jahren schauten wir uns hierbei Johannes Erdmanns Vortrag an. Auch diesmal ließ es uns der Veranstalter an nichts fehlen.  Für Kost und Logis war gesorgt, das Ambiente schön. Auch wenn ich mir in nächster Zeit keinen Landrover leisten möchte  begeistern mich die Fahrzeuge. Vor einem Jahr waren wir mit einem RangeRover Sport bei einem Geländetraining dabei. Wer so etwas schonmal erleben durfte, wird ähnlich denken.

Das Event begann mit einem Vortrag von  Herrn Sach zum Thema Trimmen. Speziell auf Kats wurde hier Bezug genommen und ich war überrascht, wie viele Rückfragen nach dem Vortrag aus dem Publikum kamen. So viele Katsegler hatte ich hier nicht vermutet. Auch ich weiß jetzt, dass die Katsegeler den Halbwindkurs als Flieger bezeichnen. Man merkte, dass Herr Sach unglaublich viel Ahnung von der Thematik hat. Da der Vortrag aber überwiegend aufs Katsegeln bezogen war, freute ich mich schon auf die Pause und den zweiten Referenten, Egmont Friedel.

Sein kurzweiliger und sehr amüsanter Vortrag handelte von seinen Segelerfahrungen und Anfängen und von einer Atlantik West-Ost Überquerung gemeinsam mit Johannes Erdmann. Immer wenn ich Videoaufnahmen von Atlantiktörns sehe, gerate ich ins Schwärmen, diese lange Dünung, diese Sonnenuntergänge, dieses Freiheitsgefühl. Ich möchte am liebsten sofort da raus!

Leider versucht uns unser Staat hier zu fesseln. Ich zahle Unmengen an Steuern, es werden einem Sorgen wegen der Rente, der Krankenkasse, dem künftigen Einkommen eingeredet. Vom Staat, von Bekannten, von der Freundin. Die Kunst ist es wohl, einen Weg zu finden, sich von dem in einem akzeptablen Umfang lösen zu können. Rentner haben es da ungleich einfacher als jüngere Menschen, die Segeln wollen. Naja ich schwadroniere gerade etwas....

Zurück zum Thema. Edmont Friedel erzählte, wie er ein Boot in seiner Wohnung baute. Im dritten Stock wohlgemerkt. Ich musste SOFORT zurück an Rene denken. Der eine oder andere Leser erinnert sich vielleicht. Ein damaliger Freund von mir. Auch er wollte ein Schiff bauen. Und vorab zum Üben ein kleineres im Wohnzimmer. Sogar sein Haus sah ähnlich aus und auch seine Wohnung war im dritten Stock. Er hat es im Gegensatz zu Edmont nie umgesetzt. Aber genau so hatte ich mir die Aktion vorgestellt. Unglaubliche Bilder wurden präsentiert. Ich musste so lachen, als gezeigt wurde, wie der Rumpf einige Meter aus dem dritten Stock  heraus stand und man sah, wie zum Ermöglichen des Ganzen, ein Stück Fensterrahmen und Mauerwerk herausgeklopft wurde, damit der Kiel durchpasst ;-)).

Edmont erzählte viel darüber, wie er einfach Segeln wollte. Egal wie. Selbstgebautes Rigg auf dem Schlauchboot, mit der Holzjolle quer durchs Mittelmeer. Immer wieder dachte ich dann: Eigentlich hätte ich es so einfach. Ein perfekt ausgerüstetes Boot liegt bereit, Einhandtauglich und dennoch mehr als komfortabel. Was bremst mich? Das ist recht einfach: Eine gut laufende Firma, die ständigen Forderungen des Finanzamts, die Angst nach einer zeitlang Segeln nichts mehr zu haben. Im Prinzip habe ich zwei Optionen. Option 1: Ich setze voll aufs Segeln. Vielleicht habt ihr es schon etwas herausgelesen, wir werden demnächst ein großes Schiff am Mittelmeer besichtigen, dass genau diese Option ermöglicht. Nunja, der Chartermarkt ist hart umkämpft und außerdem brauche ich für diese Schiffsgröße Crew. Nur weiß ich einfach nicht, ob und wie Uta da mitspielt. Mal sagt sie ja, mal nein. Sie weiß einfach selbst nicht, was sie mit ihrem Studium anfangen soll, wie lang sie es ohne ihre Familie aushält, etc...Ich kriege keine verlässliche Auskunft und die Sache ist ja kein Kindergeburtstag. Wir reden hier über 5 stellige Investitionen und die Aufgabe einer gutlaufenden Firma. Da ich mich aber fast täglich frage, wie lange ich es hier noch aushalte ohne verrückt zu werden, muss irgendeine Lösung her. Option 2: Meine Firma läuft weiter, ich verdrücke mich einige Monate im Jahr und segle. Mir würde keine Yacht einfallen, die dafür besser geeignet wäre als die SevenSeas. Aber: Klappt das? Kriege ich das so organisiert, daß keine Probleme auftreten, obwohl ich nicht da bin? Oder werde ich dann irgendwann die Firma aufgeben müssen und habe dann kein großes Boot, mit dem die Charteroption möglich wäre??

Schon wieder abgeschweift. So ein Blog ist ganz gut, um sich mal die Seele freizulabern.  Ich hör jetzt aber besser auf.

Obwohl, mir fällt gerade Option drei ein: Das große Boot, einige Monate segeln, die Firma weiterlaufen lassen und dennoch mit dem großen Schiff alle Optionen haben. Allerdings wenn Uta nach dem Studium hier mal Fuss gefasst hat wird sie als Crew nur seltenst dabei sein können und für die Einhandoption ist das andere Boot einfach zu teuer und zu unhandlich...

Mist. Ich jammer auf hohem Niveau und trotzdem macht es mich fertig.

 

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wünsche ich allen Lesern, Freunden und Bekannten. Wir besinnen uns über die Feiertage auch mal etwas und werden wohl erst im neuen Jahr weiter machen.

Die Heizung heizt übrigends zwischenzeitlich. Bisher ist sie zwar nur provisorisch angeschlossen aber immerhin. Die Wanten und Segel haben immer noch nicht zu mir zurückgefunden aber das wundert ja schon niemanden mehr. Ansonsten kreisen derzeit wirre Gedanken in meinem Kopf herum, ein sehr viel größeres Schiff, berufliche Veränderung und überhaupt. Alles nicht so einfach, langweilig wirds nie aber wir sind ja noch jung. Mehr im neuen Jahr. Rutscht mir gut hinein!

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Nur ganz kurz: Die letzte Teilprüfung Wetter habe ich soeben bestanden! Heute wird erstmal gefeiert, mir fällt eine Riesenlast von den Schultern, der ganze Schein war wirklich kein Zuckerschlecken.

Danke an Rüdiger, an den DHH und an alle die auf Elba dabei waren!

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Nachdem ich gerade wieder einmal fast verzweifelt bin mit den unterschiedlichen Nebelarten, die zudem überall unterschiedlich beschrieben werden (im SKS Buch steht etwas ganz anderes als im SSS-Buch) und ich die Unterbegriffe nicht den Oberbegriffen zugeordnet kriege und überhaupt.....Abkühlungsnebel, Verdunstungsnebel, Mischungsnebel, Strahlungsnebel, Inselnebel, Hochnebel, Frontennebel, Warmwassernebel, Herbstnebel, Seenebel, Frühjahrsnebel....ich werd noch verrückt....

zeigte mir Uta dieses unglaublich tiefgründige Video und danach war alles glasklar. NEBEL

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Hola!

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Hola!

Nach einer gefühlten Ewigkeit melde auch ich mich mal wieder zu Wort.

Die letzten Wochen voll SKS-Lernerei und aufwendigen Referatvorbereitungen haben mich ganz schön geschafft! Besonders in so einer Zeit sehnt man sich nach einem Törn, bei dem man den Kopf wieder freibekommt und die Seele baumeln lassen kann und sich auf das grundlegendste beschränkt: leben und erleben. Stichwort: Kakan.* (*Eine kleine Insel in Kroatien.)

Das hat man davon, wenn man zum Einschlafen Sönke Roever liest.

Nach dem wirklich spannenden, supertollen und sehr lehrreichen Praktikum fiel es mir anfangs in der Tat schwer, mich wieder meinem Studium- und Hiwijoballtag zu widmen. Ich vermisste die wirklich interessante Arbeit, die supernetten Leute, das wunderschöne norddeutsche Städtchen Glückstadt und die Spaziergänge am Deich. Glückstadt hat mich wirklich glücklich gemacht. Aber Studium, Hiwijob und SKS-Lernerei, hatten mich bald wieder im Griff.

Zum Glück habe ich den SKS-Schein nun endlich in der Tasche! Jetzt brauche ich nur noch etwas mehr Erfahrung und Sicherheit beim Segeln. Ob ich mich irgendwann - mit entsprechend Meilen und Erfahrung - zum SSS durchringen kann, weiß ich selbst noch nicht. Im Moment reicht es mir mit Prüfungen. Stephan ist jedoch der Meinung, dass ich den SSS noch machen soll: "Dann hast du endlich mal eine vernünftige Ausbildung!" sagt er immer.

Gerade bleibt mir ein bisschen Zeit zum Verschnaufen, bevor ich mich an die erste Hausarbeit für dieses Semester mache. Zwei weitere werden noch folgen. Dann bin ich Scheinfrei und kann endlich mit der Magisterarbeit beginnen.

Tja was gibt es noch Neues. Ich habe den Spanischkurs A 1 erfolgreich gemeistert. Mal sehen ob ich den Kurs 2 noch mache, ob das zeitlich hinhaut.

Dass der Staat seinen studentischen Nachwuchs vor lauter Bürokratie verhungern lässt, weiß nun dank Stephan auch jeder.

Nächste Woche ist hier in der Gegend ein Vortrag im Rahmen der Reihe „Die Welt in Bildern“ diesmal geht es um Patagonien, den dürfen wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

 

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Nachdem wir verschiedene Telefonate führten und einigen Papierkrieg klären konnten, ist es nun soweit: Wir haben die hoffentlich vorerst letzten Prüfungsanmeldungen verschickt.

Uta macht im November ihre Navi-Kartenaufgabe als letzte Prüfungsetappe für ihren SKS und ich habe mich für Dezember angemeldet, die letzte SSS Teilprüfung im Bereich Wetter zu machen. Ich find es übrigends ziemlich klasse, wenn Uta mich jetzt irgendetwas zur SKS Navi fragt und ich kann ihr ganz lässig und spontan antworten ;-).

Bei der Prüfung werde ich wohl auch Marcus wiedertreffen, der sich nun ebenfalls an den SSS Stoff wagen möchte.

Wie geht es ansonsten weiter? Uta hatte sehr viel Spass an ihrem Verlags-Praktikum und es scheint mir, als würde es ihr seither etwas schwerer fallen, wieder zur Uni zu gehen. Sie ist mittlerweile im 7. Semester., d.h. es stehen ihr noch 1-2 Semester Regelstudienzeit bevor und anschließend ein gewisser Zeitaufwand für ihre Magisterarbeit. Sagen wir mal, wenn es hoch kommt noch 2 Jahre.

Ich grübele derzeit, wie ich mit dem Boot weitermache. Sollen wir es, wie ursprünglich geplant, nach Portugal segeln? Ein Jahr ins Ijsselmeer? Hmmm. Alles nicht so einfach, denn so oder so kostet alles sehr viel Geld - Stichwort Liegeplatz + Wartung. Wäre es sinnvoller, das Boot noch hier zu lassen und zu sparen bis zum Start der großen Reise? Oder müssen wir das Schiffchen endlich unter Segeln testen?? Sollen wir vorerst weiter auf dem Neckar rumfahren und zum Segeln lieber chartern (ob ihrs glaubt oder nicht: Solange wir nicht an Bord wohnen kommt das günstiger!) ? Was meint ihr??

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Es geht los. Uta nimmt morgen den ICE Richtung Hamburg und ich fahre nächste Woche der Sonne entgegen - nach Elba.

Einen Monat lang werden wir soweit voneinander entfernt sein, wie noch nie zuvor. Uta macht ihr Praktikum in einem Verlagslektorat und ich begebe mich in die Hölle. So oder ähnlich muss Napoleon auch darüber gedacht haben ;). (Wenn er auch aus anderen Gründen nach Elba kam.)

Im Ernst: Drei Wochen SSS Theorie und Praxis stehen mir bevor. Und ehrlich gesagt fühle ich mich schrecklich schlecht vorbereitet. Irgendwie scheine ich älter zu werden, jedenfalls fällt mir das Lernen immer schwerer. Ich habe versucht, mir den Navi-Kram vorab anzuschauen aber die Verlockungen, mich abzulenken, sind einfach unglaublich groß. Das Internet ist da die Gefahr Nr.1, dann gibt es aber soooo vieles, was man noch unbedingt machen muss und wenn am Ende wirklich Zeit wäre, muss ja noch der Hund raus....

Ich bin mal gespannt, was daraus wird. Allerdings kann ich mir auch in extrem kurzer Zeit Stoff aneignen, wenn es wirklich sein muss. So hat zumindest die Handelsfachwirtprüfung geklappt und daran sind auch einige gescheitert. Ich habe mir fest vorgenommen, da unten so gut es geht zu lernen. Internet gibts dort keines, Hund is auch keiner da und auch keine sonstige Ablenkung. Tschakka!

Ansonsten gibt es noch zu berichten, dass ich endlich das große Schlauchboot und den dazugehörigen 10PS Außenborder verkauft habe.  Das Ganze war einfach zu groß als Beiboot für unsere 31 Fuss Yacht. Ich bin auf der Suche nach einem 2.00 - 2.20m Schlauchboot mit Festrumpf. Falls jemand etwas Interessantes in der Richtung anzubieten hat, bitte melden!

Das Kühlaggregat ist noch nicht zurückgekommen - das werde ich wohl erst nach Elba erledigt kriegen - ebenso das nicht funktionierende elektrische WC.

Für die nächste Woche steht trotzdem noch vieles an, was vor Elba erledigt sein muss. Z.B. stresst mich mein kleiner MG-Roadster, der derzeit nicht anspringt und noch repariert werden muss, da das Saisonkennzeichen im September ausläuft und er derzeit noch weit weg von seiner Garage steht. Dann muss ich die Wassergarage aufräumen, denn zum Herbst kommt noch ein zweites Boot rein und das Boot möchte ich auch noch abdecken, bei Regen tropft etwas Dreck von der Decke und der neue Lack ist heilig!!

Die nächsten Wochen wirds hier im Blog also ruhiger, dafür gibt es später umso mehr zu berichten.

 

 

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Rückfahrt

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Am Donnerstag Mittag legen wir in Heidelberg ab. Unser Ziel ist wieder Hirschhorn, denn dort liegen wir kostenfrei und recht komfortabel. Außerdem gibt es einen Einkaufsmarkt in der Nähe und die schöne Altstadt ist auch gleich ums Eck.

Wir passieren wieder zwei Schleusen. Diesmal geht es aber zu Berg; das bedeutet, wir müssen etwas exakter aufstoppen als  bei der Talfahrt, um den Poller belegen zu können. Wir merken gleich beim ersten Schleusen, dass das einfließende Wasser eine ordentliche Strömung verursachen kann und die Festmacher somit aufmerksamer geführt werden müssen.

 

Trotzdem klappt alles gut und nach einer nicht zu langen Fahrt legen wir erneut am altbekannten Steg an. Dann geht es ein paar Kleinigkeiten einkaufen und anschließend schwimmen wir ein Stück Richtung Stadt, um uns dann lässig von der Strömung zurücktreiben zu lassen. Für einen erneuten Landgang sind wir etwas zu träge, also chillen wir bei ein paar Gläschen Vino und spielen Patience, Rommé und zwei Partien Schach. Gegen Abend sehen wir zahlreiche Wetterleuchten und später, als wir schon in der Koje liegen, beginnt es heftig zu Regnen.

Trotzdem schlafen wir recht gut, wenn auch leider etwas kurz. Denn für den Freitag mussten wir den Wecker stellen. Der Plan war, die gesamte Rückfahrt bis nach Heilbronn an einem Tag zu schaffen und das Ganze möglichst vor dem angekündigten Unwetter am späten Nachmittag!

Wir hätten den Wecker aber auch gleich auslassen können, denn meine Rückfrage bei der Schleuse Hirschhorn (unterhalb derer wir ja lagen) war etwas enttäuschend. Mehreren Berufsschiffen müssten wir die Vorfahrt lassen. Es kommen 2 Talfahrer, anschließend Bergfahrer und ich glaube, weit über eine Stunde später, wir.

Bei der Fahrt zu Berg muss man strömungsbedingt deutlich mehr Gas geben, um voran zu kömmen. Da die Logge 5,5 KT anzeigt und ich interessiert bin, wie schnell wir denn wirklich sind, schalte ich zum ersten Mal unseren Kartenplotter an.

Dabei fällt mir sogleich etwas auf: Innerhalb unserer Blech-Wassergarage hatte ich nie einen AIS-FIX, hier aber sofort mehrere. Ich scrolle mich durch das Menue und bin begeistert. Das "auf die Schnelle" angeschlossene AIS funktioniert tadellos. Wie es aussieht senden sämtliche Berufsschiffe auf dem Neckar Signale aus, die wir nun empfangen können. Das bedeutet, ich weiß sofort in welcher Peilung sich welches Berufsschiff bedindet, wie schnell und wie gross es ist, ob es festgemacht hat oder fährt und bei Kollisionsgefahr gibt es einen Alarm. Dieses System ist sogar auf dem Neckar eine große Hilfe, wie ich später merke. Ich weiss z.B. vor unübersichtlichen Kurven, ob ein Frachter auf mich zu kommt. Ich kann einschätzen, wie viele Schiffe gerade zu Berg oder zu Tal auf meine nächste Schleuse zu fahren und ggf. meine Geschwindigkeit etwas anpassen. Selbst in diesem hügeligen Gelände empfange ich Signale aus über 5SM mit der kleinen Digital Yacht-Antenne!!

Auf der Rückfahrt kommen wir wieder an den zahlreichen schönen Burgen und Ruinen vorbei. Trotz dessen, dass Uta jede mindestens schon zweimal abgeknipst hat, wird jede einzelne nochmals fotografiert. Auf dem Neckar treffen wir wieder alte Bekannte, wie Graureiher, Höckerschwan und Stockente. Es ist eine wahnsinnshitze und wir cremen uns dauernd ein, um nicht völlig zu verbrennen. Wir passieren bis Heilbronn insgesammt nochmal 6 Schleusen. Während diesem ganzen Urlaub haben wir somit 16 Mal geschleust!

Etwa ab der Schleuse Kochendorf frischt der Wind deutlich auf. Das Unwetter naht. Der Windgenerator dreht wie  wild. Übrigends ist der Aero4Gen unglaublich leise. Vorher hatte ich diesbezüglich grosse Bedenken, aber die erzeugten Geräusche kann man absolut vernachlässigen.

Natürlich sind alle Anlegemöglichkeiten belegt und in unsere Wassergarage komme ich wegen der dahinter parkenden Yacht auch nicht. Somit machen wir nach Rücksprache an einem Schlepper fest. Schnellstmöglichst räumen wir alles von Bord, machen das Boot klar für den bevorstehenden Sturm und fahren nach Hause. Kaum sitzen wir im Auto fängt es an zu Regnen. Das nennt man Timing!

Es war eine wirklich sehr schöne Urlaubswoche auf dem Revier vor unserer Türe. Nach dem SSS Kurs werde ich das Boot vollends fertigstellen und dann wird es endlich Zeit auch mal die Tücher hochzuziehen :-)).

 

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Gestern mittag ging es weiter flussabwärts. Nach etwa 8 km kommt schon wieder die nächste Schleuse - Neckarsteinach. Das Schleusen klappt schon immer routinierter. Ich fahre langsamer rein als anfangs und Uta springt sicher rüber und gibt die Festmacher zurück aufs Schiff.

Es geht weiter, vorbei an Neckarsteinach und Neckargemünd. Wieder nur 8km bis zur Schleuse. Vor der Schleuse bekommen wir zum ersten Mal die blaue Tafel von einem Berufsschiff gezeigt, was bedeutet, dass der Bergfahrer Steuerbord an Steuerbord passieren möchte. Ich wechsele also die Uferseite. Dann rufe ich, wie immer, den Schleusenwart vom Handy aus an und der deutet gleich an, dass es etwas länger dauern würde. Er würde zurückrufen, wenn es weiterginge. Wir sollen erst mal an der Spundwand festmachen, was wir dann auch tun. Es kommen auch tatsächlich einige Berufsschiffe, die vor uns geschleust werden. Dennoch dauert es eine gefühlte Ewigkeit, in der wir im warsten Sinne des Wortes, in der Sonne braten.

Irgendwann fährt ein Ausflugsdampfer ein und ich rufe den Schleusenwart nochmal an. Der meint dann er habe uns schon zweimal ausgerufen, wir könnten mit einfahren. Tja ausgerufen hat er wohl per Funk, anrufen wollte er auf dem Handy! Meine Antenne liegt bei meinem Mast in der Werft!

Wir legen sofort ab, müssen nochmal hektisch die Fender und Festmacher auf die andere Seite bringen und schleusen dann mit durch. Für die Touris auf den Dampfern sind wir immer das absolute Fotomotiv, ich weiss auch nicht. Wir scheinen ohnehin ein Kuriosum auf dem Neckar zu sein. Bisher haben wir neben kleineren Jollen und kleinen Segelbooten eigentlich nur einen Finnclipper35 auf dem Neckar gesehen, ansonsten waren wir die einzige Segelyacht.

Wir haben uns entschieden beim Motor-Boot-Club Heidelberg in der Außenstelle festzumachen. Hier liegen wir zwar nicht direkt in der Stadt, dafür aber in trauter Zweisamkeit und völlig ohne Trouble...Der Hafenmeister kam vorbei, erklärte uns wo wir was finden  und war sehr freundlich. Das Liegegeld scheint am Neckar Standart zu sein. Entweder zahlen wir 7,5 € Liegegebühr + 2,5€ Pauschale für Strom und Wasser oder nichts. Mitglieder regionaler Bootsvereine bekommen da noch Rabatt oder brauchen nichts zu zahlen. Der TransOcean Verein hilft hier aber wenig ;).

Gestern Abend waren wir dann noch sehr lecker thailändisch essen. Für heute hatte Uta mir bereits das absolute Kulturprogramm angekündigt. Widerspruch ist da zwecklos. Es ging aufs Schloss, mit zugegeben sehr guter Führung, ins Apothekermuseum und in den Fasskeller, in dem ein Weinfass mit einem Volumen von über 221000Ltr. liegt, das auch noch eine direkte Verbindung in den Festsaal hatte, wo täglich etwa 2000Ltr. entnommen wurden. Wasser war damals verpöhnt.

Später waren wir noch in der Heiliggeistkirche, um die Jahrhunderte verbittert zwischen Katholiken und Protestanten gestritten wurde. Danach gings durch die Altstadt und nun lassen wir hier gerade den Abend im Hafen ausklingen...

Die ersten Defekte gibt es auch zu melden: Die Kühlbox streikt und das elektrische Kloo macht auch keinen Mucks mehr. Ich habs schon komplett zerlegt, möchte da aber nicht weiter drauf eingehen. Gut das wir dieses Jahr nicht losgefahren sind. So eine Testwoche zeigt einem schon deutlich auf, was funktioniert und was nicht. Insgesamt mag ich das Schiffchen sehr  und wenn ich nach dieser Woche wieder ablege werden auch diese Kinderkrankheiten beseitigt sein - versprochen!

Weitere Bilde packe ich in eine separate Bildergalerie, die ich in den nächsten Wochen noch füttere!

 

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...so wird das hier genannt. Nach nochmal 3 Schleusen und über 30 Flusskilometern haben wir Hirschhorn erreicht. Wir liegen gerade an einem öffentlichen Steg, waren bereits in der wunderschönen Altstadt und auf der Burg. Ich bin fasziniert, dass wir auch gänzlich ohne Landstrom klarkommen. Alles funktioniert, sogar der Spannungswandler. Ich habe Internet vom UMTS Stick und alles ist gut. Zu lange möchte ich heute nicht schreiben, denn wir sind absolut im Urlaub. Nachfolgend noch ein paar Bilder, die alles beschreiben:

Kurz vor unserer Abfahrt in Obrigheim:

 

Unterwegs...

 

In der Schleuse:

 

Uta bei der Arbeit:

 

Und ein Blick vom Turm der Burg Hirschhorn in Richtung unseres Liegeplatzes:

 

 

 

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Abgelegt

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Wir sind endlich unterwegs! Zwar erstmal für eine Urlaubswoche aber selbst damit hatte ich kaum noch gerechnet. Uta hat ja einen Hiwi-Job an der Uni und sie wusste bis wenige Tage vor Abfahrt nicht, ob sie überhaupt weg kann in der Zeit. Nun ist der Prof auch im Urlaub und es stand dem nichts mehr im Wege.

Am Donnerstag und Freitag wurde noch kräftig weitergebastelt am Boot, am Samstag haben wir morgends etwas Proviant eingekauft, dann ging es aus der Wassergarage. Zunächst legten wir nochmal an einem Steg an, um Wasser aufzutanken und das Proviant einzuladen, dann ging es los.

 

Nach wenigen Kilometern kam die erste Schleuse, bei der wir uns über Telefon anmeldeten. Wir konnten gleich einfahren und wurden ohne Berufsschiffahrt geschleust, worüber ich bei dieser ersten Schleuse doch sehr dankbar war.

Dann ging es an Wimpfen und Offenau vorbei den Neckar entlang. Wir näherten uns der nächsten Schleuse, Gundelsheim.

Ich rief wieder den Schleusenwart an und er meinte er würde gleich ein paar Kanus schleusen, die gerade eingefahren sind. Wir sollen Gas geben, dann könnten wir noch dahinter. Also mach ich etwas schneller. Dann kam der große Schock: Der Motor geht plötzlich aus...

Zum Glück hatte ich noch etwas Restgeschwindigkeit und konnte mit Hilfe dieser und ein wenig Paddeln mit dem Ruderblatt  die lange Spundwant vor der Schleuse erreichen. Uta springt ans Ufer und macht fest. Ich musste mich erstmal sammeln und überlegte woran es gelegen haben könnte. Diesel war genug drin, der Motor sprang sofort wieder an und lief normal. Also habe ich erstmal noch etwas Diesel nachgetankt und den Tankdeckel etwas offen gelassen, nicht das wir ein Problem mit der Entlüftung haben. Mutig sind wir dann doch noch in die Schleuse und hatten seither zum Glück auch kein Problem mehr.

Wir machten später im Hassmersheimer Bootsverein fest, wo uns ein Platz im hintersten Eck, direkt neben dem Clubhaus zugewiesen wurde. Das Anlegen klappt gut. Später erfahren wir, dass ausgerechnet heute Karaokenacht ist ;-).

 

Wir haben es vorgezogen, uns auf den Weg zur Burg Hornberg zu machen. Nach anfänglichen Startproblemen lief der uralte Johnsson Außenborder doch noch und brachte uns und unser quietschgelbes Dingi auf die andere Neckarseite. Dort half uns ein Anwohner einen kürzeren Weg zur Burg zu finden. Ähm ich sag mal: Der Aufstieg war dann abenteuerlich.

Als wir oben waren wollte uns auch noch eine Tür den Weg zur Burg versperren. Nach diesem anstrengenden Aufstieg konnte aber auch das uns nicht mehr aufhalten und wir lösten das Problem mit einer etwas waghalsigen Klettereinlage...

Nach einer ausgiebigen Besichtigung der Burgruine gab es später leckere Spagetti und dann ging es ab in die Koje. Am nächsten Mittag fuhren wir in die Schleuse Neckarzimmern. Diesmal ging das schleusen nicht so glatt. Ich stoppte nicht am angepeilten Poller auf und dann wurde es kurz richtig hektisch aber am Ende hat alles ohne Kratzer geklappt.

Schwierig wurde aber die weitere Törnplanung, denn zum einen machen die Schleusen Sonntags um 16 Uhr Feierabend und zum anderen haben wir wirklich sehr begrenzte Möglichkeiten anzulegen am Neckar. Selbst grössere Bootsvereine wie Zwingenberg gaben mir auf telefonische Rückfrage eine Wassertiefe von 1,60 an und das reicht nunmal nicht.

Da plötzlich ein Gewitter aufkam mit starkem Regen und heftigem Wind machten wir kurzerhand in Obrigheim fest, wo wir derzeit auch noch liegen. Wir wurden herzlich empfangen und ich kann mich hier wirklich nur bedanken. Ein Mitglied des Vereines fuhr uns sogar zur Tankstelle, um Dieselkanister zu füllen und in die Stadt nach Mosbach. Nach einem Stadtrundgang mit Eisdiele, historischen Gebäuden und dem großen Elzpark ging es mit dem Bus zurück zum Boot. Wir schwammen dann einige Runden zur Abkühlung ums Boot, duschten uns und gleich gibts lecker mangare :-)

Bis demnächst!

 

 

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Endlich kamen auch die Aufkleber mit der Bootsbeschriftung an! Am Montag habe ich sie gleich mit Wasser und Spüli angebracht. Hat super geklappt!

 

Hier noch beim Basteln vom Dingi aus:

 

und hier die Heckansicht:

 

Heute wird endlich das Deck gestrichen!!

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