Nach drei Wochen auf der Insel bin ich am Sonntagabend wieder zu Hause angekommen.
Doch von vorne erzählt: Nachdem die Crewliste ankam, organisierte ich eine Mitfahrgelegenheit. Pierre holte mich am Samstag früh um 5 Uhr ab und dann ging es, abgesehen von einigen Fahrerwechseln, quasi Nonstop nach Italien. Wir holten noch ein weiteres Crewmitglied am Flughafen in Pisa ab und anschließend ging es auf die Autofähre nach Portoferraio.
Nach kurzer Autofahrt erreichten wir dann unser Hotel Tirrena und bekamen unsere Zimmer zugeteilt. Langsam trudelten immer mehr Teilnehmer ein und am nächsten Morgen trafen wir uns alle in unserem „Folterkeller“. So nannten wir ihn später immer wieder. Gemeint ist der DHH Schulungsraum unter dem Hotel.

Unser „Lehrer“ Rüdiger stellte sich vor und begrüßte uns. Er erzählte uns von früheren Kursen und er wies uns darauf hin, dass wir hier einiges vor hätten und uns noch die Köpfe rauchen würden. Wir würden immerhin den wohl schwersten Segelschein Deutschlands machen. Zwar könne man mit dem SHS noch eines draufsetzen, jedoch sei der stoffliche Sprung vom SKS zum SSS größer. Nachdem alle 12 Kursteilnehmer sich vorgestellt hatten, wurde mir immer klarer, dass die Aktion für mich keinesfalls einfach werden würde. Alle anderen Teilnehmer hatten bereits den SKS. Ich war doch tatsächlich der Einzige, der hier mit dem SBF See ankam. Zudem hatten viele bereits einige Teilprüfungen in Deutschland absolviert, manche hatten bereits SSS Kurse besucht und alle waren älter als ich.
Rüdiger stieg dann recht schnell in den Stoff ein. Bis Mittwoch hatten wir bereits die Gezeitenberechnung besprochen. Immer wieder kamen beiläufig Hinweise: „Das müsst ihr noch durchlesen!“. Wir alle wussten sehr schnell, dass wir, um eine Chance zu haben, richtig Gas geben müssen, was wir auch taten. Oft fanden sich mehrere Teilnehmer schon früh um 6 im Keller ein und lernten bis um 8 Uhr, dann gab es Frühstück, anschließend Unterricht bis ca. 18.00 Uhr, danach lernen, Abendessen, lernen….
Mein Tisch-Chaos am 2.Tag!:

Rüdiger überließ uns das eigene Zeitmanagement. Wenn wir nicht mehr könnten sollten wir einfach etwas anderes machen. Da einige bereits Teilprüfungen hatten, wurden schnell auch außerhalb des Schulungsraumes alle möglichen Tische des Hotels mit SSS-Stoff vollgestellt und überall wurde gelernt.
Das Hotel bot perfekte Lernbedingungen. Überall im Garten Tische, Schattenplätze, einen Pool, um sich kurz abzukühlen, etc.

Ich fand es überaus interessant, zu beobachten, wie nahezu alle Teilnehmer die gleichen Lernphasen durchmachten. Als am Mittwochabend Matthias, der Schulleiter, an unseren Tisch kam und in unsere Gesichter blickte meinte er: „Na so wie ihr ausseht habt ihr heut sicher Gezeiten gemacht….“. Für mich persönlich war das absolute Tief gegen Anfang der zweiten Woche erreicht. Ich weiß noch, wie Rüdiger das Radarplotten durchsprach und ich mir die relative Bewegung, welche eigentlich nicht schwierig ist, einfach nicht vorstellen und somit auch die Lösung der Aufgabe nicht nachvollziehen konnte. Nachdem ich mir das etwa eine Stunde angehört hatte, ich ließ es vielmehr auf mich einprasseln, konnte ich nicht mehr. Ich bin aufgestanden und ein paar Runden im Pool geschwommen.
Da ich wusste, dass mein Projekt sehr ambitioniert ist und ich mir vorher, quasi als Wunschziel, das Bestehen von 2 Theorie + der Praxisprüfung vorgenommen hatte, änderte ich stillschweigend meine Planung. Ich konzentrierte mein Lernen fortan auf Seemannschaft und Wetter, das zeitlich aufwendige Üben der Navi und Rechtssachen wollte ich mir anschließend in Ruhe in Deutschland vornehmen.
Während der Wetterübungen begannen wir auch langsam die Gribfiles für unseren Prüfungstermin zu ziehen. Zehn Tage vor der Praxisprüfung sah man schon langsam, dass sich etwas zusammenbraute, es wurden Windgeschwindigkeiten von über 40 KT erwartet, zunächst für den Folgetag, doch das sollte sich noch ändern…
Zunächst ging aber unsere zweite Woche zu Ende. Ich fühlte mich in Wetter und Seemannschaft etwas sicherer, hatte aber erst zwei Naviübungen gemacht und bisher wenig Recht. Ich begann mir nebenbei gelegentlich die Theoriefragen zu Navi, die Lichter und Leuchtsignale bei Recht anzusehen. Pierre, mit dem ich das Zimmer teilte, fragte mich immer wieder ab, oft bis mir die Augen zufielen. Wenn jemandem eine Frage einfiel, stellte er sie dem anderen. „Kurz-lang-lang“ oder „erzähl mal was zum Zeitschlitzverfahren“ oder „welche Wolken kommen vor der Kaltfront?“, „beschreibe das Wetter nördlich der Idealzyklone“. So ging das jeden Abend, bzw. jede Nacht.
Am darauf folgenden Montag ging es zu fünft auf unsere Yacht, die Indigo, eine Sun Odyssee 45, voll ausgestattet inklusive Radar und anderem technischen Kram. Die restlichen Teilnehmer des Theoriekurses wurden auf andere Yachten verteilt. Wir waren jetzt auch eine neue Truppe, denn es kamen Teilnehmer hinzu, die nicht an der Theorie teilgenommen hatten. Wir begannen mit den üblichen Manövern, Boje über Bord unter Motor, unter Segeln, Wenden, Halsen, Hafenmanöver. Leider hatten wir nur wenig Wind, etwa Bft 1-2. So ging das bis Donnerstag. Die Wetterprognose wurde immer deutlicher, aber es wurde etwas weniger Wind angekündigt. In Böen 32 KT. Dieses Wetter wurde für unseren Prüfungstag vorhergesagt. Wenn unser Skipper uns fragte, was wir noch üben wollten war die Antwort eigentlich immer gleich: Hafenmanöver!! Es war bei dem wenigen Wind schon immens, wie man die Abdrift des Buges bei Seitenwind bei der Ansteuerung in die Box einberechnen und vorhalten musste. Uns allen war somit ziemlich bang bezüglich des angekündigten Starkwindes am Prüfungstag.
Am Freitag war es dann soweit. Für unsere zwei Yachten (die anderen Boote lagen in einer anderen Marina) waren zwei Prüfer zuständig. Da die Prüfer immer gemeinsam an Bord kommen, musste eine Entscheidung gefällt werden, wer anfängt. Unsere Skipper berieten sich und es wurde die Vereinbarung getroffen, dass wir als erstes die Prüfung absolvieren sollten und wir dafür den anderen später den Platz räumen, damit sie mehr Raum zwischen den Fingerstegen für die Anlegemanöver haben.
Wohl darauf spekulierend, bei dem anfänglich noch schwachen Wind nur ablegen zu müssen drängte sich Matthias gleich vor: „Ich würde gern anfangen!“. Also begann er und legte ab. Kaum waren die Leinen los fragte einer der Prüfer, wer denn mit in die Folterkammer kommen wolle. Ich erklärte mich bereit und machte mich als erster Prüfling an die Praxisprüfung unter Deck. Wir setzten uns zunächst und dann packte er eine Wetterkarte und ein Satellitenbild aus. „Erzählen Sie mir doch etwas zum heutigen Wetter.“ – „Ausgeprägtes Tief über Mitteleuropa, lange Kaltfront, die heute hier durchzieht. Etwas Abdeckung durch Korsika, dennoch starke Windgeschwindigkeiten zu erwarten.“ Ich kann Euch sagen, das beigelegte Satellitenbild war imposant bis erschreckend! Er stellte noch einige andere Fragen: „Wo ist auf dieser Karte der stärkste Wind zu erwarten? Wie weht der Wind hier, wie weht er dort, zeichnen Sie mir hier die Windrichtung ein, …“. Anschließend stellte er mir Fragen über die Gasanlage, danach ging es ans Navi. „Stellen Sie mir mal ein ordentliches Radarbild ein. Was sehen Sie hier auf dem Bildschirm?“ Ich war zunächst ziemlich irritiert, denn wir hatten immer weiter draußen geübt. Da ich der Erste war, befanden wir uns noch in der Nähe des Hafens. Außerdem hatte die Seacloud, ein Segelkreuzfahrtschiff, in der Bucht geankert. Noch Fragen? Dann wollte er das Radar umgestellt haben auf North-up, weniger Verstärkung, Positionsbestimmung. Später kamen noch einige grundsätzliche Fragen zu GPS. Danach fragte er:"Können Sie das einfach so in die Karte eintragen?" Ich grübelte und es dauerte doch einige Zeit, bis das erwartete Schlagwort "WGS84!" aus mir heraussprudelte. ;-).
Ich war so froh als ich dort unten entlassen wurde!! Kaum kam ich den Niedergang hoch meinte der andere Prüfer: „Da ist ja noch einer. Möchten sie auch gleich BOB unter Motor fahren, bevor wir Segel setzen oder brauchen sie eine kurze Verschnaufpause? Wer geht als nächstes nach unten?“ Ich legte gleich los. Das Manöver klappte und der Prüfer setzte seinen Haken. Dann wurden die Tücher hochgezogen, bzw. gesetzt. Wir hatten eine Rollanlage sowohl bei der Genua als auch beim Groß; zudem eine Elektrowinsch fürs Groß (an so was muss man sich erstmal gewöhnen! SSSSSSSSSS). Nacheinander mussten wir Kreise unter Segeln fahren, aufkreuzen, BOB, etc. Insgesamt klappten die Manöver bei allen sehr gut, obwohl wir noch nie solch einen Wind hatten und nur stark gerefft fuhren! Der Prüfer machte in seinen gelben Prüfungskarten einen Haken nach dem anderen. Anschließend ließ er einreffen, ausreffen, dann kam ich und es hieß: „Segel bergen!“ Ich fuhr das Manöver und startete die Maschine. „Bringen Sie uns mal zurück in den Hafen!“ „Mist“ dachte ich. Ansteuerung und Anlegen standen bevor. Naja. Plötzlich ließ der Wind deutlich nach. Die Ruhe vor dem Sturm? Vor dem Steg fuhr ich eine Tellerwende und dann ging es mit etwa 15 KT Wind direkt von Backbord Richtung Steg. Es klappte zum Glück auf Anhieb und wirklich punktgenau. Ich war selbst stolz. Haken :-)! Einer musste noch An- und Ablegen. Dann wurde festgemacht. Herzlichen Glückwunsch! Alle bestanden!!
Wir konnten unser Glück kaum fassen während die Kollegen auf der Lullaby ziemlich ängstlich dreinblickten. Die Prüfer gingen auf deren Schiff. Wie besprochen machten wir uns gleich klar zum Ablegen und verließen den Liegeplatz. Unser Ziel: Altstadthafen, Kaffee trinken! Nach ein paar Kreisen im Hafen bekamen wir einen Liegeplatz zugewiesen.



Wir machten fest und kaum waren die Springs ordentlich angebracht und alle Fender in richtiger Position ging es los. Urplötzlich kam so starker Wind auf, dass die Wellen über die Stege knallten und die Gischt uns ins Gesicht spritzte. Schiffe im Hafen wurden extrem abgetrieben und konnten sich nur mit größter Mühe in irgendwelche Boxen retten. Müll flog durch die Luft, Riesige Styroporpakete lösten sich irgendwo und schwammen in der Bucht herum. Wie es den anderen wohl ergeht??? Viel später legten wir ab. Wir fuhren nur unter Motor Richtung Marina und hatten vom Winddruck extreme Lage! Die Fender hingen dabei horizontal in der Luft! Unser Skipper legte dann selbst in der Marina an. Dort stand Rüdiger, Skipper der anderen Yacht. Er sah ziemlich blass aus und stammelte irgendetwas von: „so was hab ich noch nicht erlebt… Mann über Bord… .“ Später erfuhren wir was wirklich los war: draußen gab es Windgeschwindigkeiten mit 46 KT auf der Anzeige des wahren Windes. Rüdiger wollte bei 35 KT zunächst abbrechen. Als er sich schon mit einem der Prüfer darauf verständigt hatte, kam in dem Moment der andere hoch schaute sich kurz um, meinte dann: „Gibts bisschen Wind? Fahrt mal da rüber, da ist etwas geschützter, dann machen wir weiter…“. Nach den Segelmanövern mussten noch drei Leute an- und ablegen. Dabei passierte es: Ein Teilnehmer fuhr wegen dem Wind schnell in die Box, stoppte stark auf. Der Bediener der Achterleine hatte sich in dem Moment nicht richtig festgehalten und fiel über Bord! Die Rettungsweste löste sofort aus, aber er kam alleine nicht auf den Steg! Erst mithilfe der Anderen und der Badeleiter schaffte er es. Zum Glück konnte das Boot in einem Meter Abstand gleich sicher gehalten werden!!
Es gab aber noch andere Pannen: Eine der Yachten, die in der anderen Marina starteten, trieb während der Hafenmanöver in die Moorings und hing in diesen fest. Einer der Prüfer (!!) zog sich dann bis auf die Unterhose aus, tauchte und klarierte das Chaos.
So ging also ein Prüfungstag zu Ende, von dem alle wohl noch sehr lange erzählen werden. Leider konnten wir das Bestehen der Praxis nicht feiern, denn für den nächsten Morgen stand die Theorieprüfung an. Statt zu feiern lernten wir also weiter, wie die Besessenen.
Nach einer kurzen Nacht ging es ans Frühstück. Als die Kaffemaschine neben unserem Tisch laut brummte meinte Pierre: „Wessen Bluthochdruck ist das denn jetzt?“ ;-).
Es ging los mit Navi, anschließend kam Seemanschaft, dann Recht und zum Schluss Wetter. Trotz dessen, dass ich Navi und Recht nur wenig gelernt hatte, versuchte ich mir Mühe zu geben. Die Navi-Aufgabe startete in Brest mit einem Auflaufen, Yacht wurde nach oben geschoben – wann kommen sie wieder frei? Rüdiger hatte uns immer wieder eingetrichtert, zunächst die Gezeiten, dann die Fragen und zum Schluss die Karte zu lösen, damit wir mit der Zeit einigermaßen klarkommen. Anschließend kamen wir in der Übungskarte an einem beobachteten Ort an: "Sie setzen Kurs ab, passieren Leuchtfeuer ... ." Dann gab es noch einige Radarseitenpeilungen, Magnetkompasspeilungen, Distanzen und Besteckversetzungen. "Beschreiben sie das Leuchtfeuer." Zum Schluss ging es am anderen Ende durch das Verkehrstrennungsgebiet. "Sie haben Wind aus…Strom,…bestimmen Sie den Kartenkurs und den Magnetkompasskurs. Irgendwie verlief die Lösung der Aufgaben bei mir recht flüssig. Dennoch erschien es mir nicht wahrscheinlich, mir Hoffnungen machen zu können.
Nach Recht und Seemannschaft ging es ans Wetter. Ich löste die Aufgaben, las es mir noch einmal durch und gab ab. Zwar fand ich es etwas seltsam, als Erster den "Folterkeller" zu verlassen, jedoch fiel mir nichts mehr ein und ich wollte das Ganze einfach hinter mir haben. Ich ging hoch auf die Terasse und bestellte mir, ohne zu überlegen, ein Bier. Ich war völlig fertig! Rüdiger meinte dann: „Aber nur eins, vielleicht musst du noch in die Mündliche.“ Daran hatte ich überhaupt nicht mehr gedacht! Als die anderen kamen ging natürlich das Diskutieren los. Dabei stellte sich heraus, daß ich eine ganze Aufgabe (auf der Rückseite) übersehen hatte. Rüdiger meinte nur: „Das ist jetzt nicht wahr. Ey ich hau dich, wenn das stimmt. Ich hab doch gesagt gebt erst ab, wenn die Zeit um ist.“
Etwa eine Stunde später wurden wir herunter gerufen und die Ergebnisse verkündet. Als der Prüfer mein Ergebnis vorlas, glaubte ich zunächst nicht richtig zu hören: Navi bestanden, Recht bestanden, Seemannschaft mündliche, Wetter leider nicht.
Vor der mündlichen Seemannschaft-Prüfung hatte ich ehrlich gesagt weniger Angst. Vielleicht lags auch am großen Bierchen ;-). Es wurden Fragen gestellt wie: "Angenommen sie kaufen sich eine ältere Yacht, worauf achten Sie beim Kauf...". "Angenommen sie möchten Hochsee befahren, wie rüsten sie ihre Yacht aus?" "Beschreiben Sie das Manöver ´Eindampfen´, Beschreiben Sie den Radeffekt; es gibt verschiedene Arten von Schrauben, welche kennen Sie, nennen Sie Vor-und Nachteile". Zugegeben, die Fragen kamen mir irgendwie alle überaus gelegen ;-). Nachdem ich dann ausgiebig über die verschiedenen Schrauben philosophiert hatte und letztlich dabei war, die Anstellwinkel und das Aufstoppverhalten beim Drehflügelpropeller zu erläutern, war meine Mündliche schnell um. "Warten Sie bitte kurz draußen!" Nach nicht einmal einer Minute kam einer der Prüfer heraus und zeigte nur den Daumen nach oben :-).
Beim Abendessen und danach gab es noch viel zu erzählen und zu feiern. Nachdem das eine oder andere Bier gehoben wurde kam der Spruch auf: "Richtig segeln lernen - DHH". Schallendes Gelächter. Für uns alle hat dieser Spruch jetzt doch einen ziemlichen Wahrheitsgehalt. Rüdiger bedankte sich rührend bei uns, daß wir alle so toll zusammengearbeitet und uns gegenseitig aufgebaut hatten. Es gab wohl schon andere Gruppen, bei denen eher gegeneinander gekämpft wurde. Wir überreichten unserem Lehrer noch ein kleines Präsent und so langsam ging eine tolle aber auch sehr anstrengende Zeit auf Elba zu Ende.
Einige aus unserer Gruppe denken über eine Haupt- oder Nebenberufliche Tätigkeit in der Wassersportbranche nach. Manch einer war schon lange als Skipper unterwegs und braucht sich bei den Fragen nach der Qualifikation nun nicht mehr wegzuducken. Aber die meisten machten den Schein einfach für sich selbst zur Fortbildung. Man kann am Scheinwesen kritisieren, was man möchte. Ich bin überzeugt, dass niemand sich solch ein Wissen freiwillig und ohne den Druck einer Prüfung aneignen würde. Das Resultat ist ein routinierterer Umgang mit Navihilfsmitteln, Wetterkarten, etc.
Für mich steht jetzt noch die Wetter-Teilprüfung an. Hierfür werde ich wohl, nach Ablauf der zweimonatigen Wartefrist, in Frankfurt die letzte Teilprüfung absolvieren.
Rüdiger übergab uns am nächsten Morgen noch einen alten, abgelaufenen Band des Sporthochseeschifferschein-Buches. Natürlich nur, um mal reinzusehen....
Jetzt wird aber erst mal gesegelt!