Uta hat es geschafft. Am Samstag machte sie sich an die letzte Etappe zu ihrem SKS. Sie musste nur noch die Navi-Kartenaufgabe absolvieren.
Wir hatten die letzten Wochen ziemlich fleißig geübt und sind froh, daß wir diese Sache nun endlich abhaken können. Den Schein bekam sie gleich in die Hand gedrückt und präsentierte ihn mir gleich darauf stolz in der Gaststätte des Sportheimes in Wipfeld, wo ich zu dem Zeitpunkt schon stundenlang auf sie wartete.
Meine Prüfungsanmeldung für die letzte SSS Teilprüfung ist mir heute vom DSV bestätigt worden. Die Rechnung ist auch schon bezahlt. Hoffentlich klappt das im Dezember genauso gut.
Ich habe mich zwischenzeitlich entschieden, mich doch direkt an den Sporthochseeschifferschein zu machen. Wenn man schon im Lernen drin ist fällt das sicher leichter, als Jahre später. Das bedeutet jetzt aber, daß ich über Winter noch 500 - 1000sm segeln muss, um den Schein machen zu dürfen. Hierfür bin ich also auf der Suche nach einem - gerne anspruchsvollen - Überführungstörn zwischen Januar und März nach dem Motto "Biete Hand, suche Koje". Wenn jemand der Leser also etwas weiß, vielleicht selbst plant oder vielleicht einen Skipper in dem Zeitraum braucht, würde ich mich über Nachricht sehr freuen.
Vor lauter SKS lernen mit Uta kam ich natürlich wieder nicht dazu, das Boot einzuwintern. Langsam wird es dafür aber höchste Zeit. Das neue elektrische Klo ist angekommen und auch schon beim Boot. Ein Glück, es hat genau dieselben Abmessungen der Befestigungspunkte wie das alte, somit muss nichts abgeändert werden. Das Angebot für die Heizung habe ich nun auch. Es kommt also die nächsten Wochen eine Ebersbächer rein. Kostet etwa 800,- € + Marineeinbaukit etwa 400,- € + Arbeitszeit, wohl zwischen 8-10 Stunden.
Was tut man nicht alles, um ein wenig Komfort auf dem kleinen Schiffchen zu haben. Fahrtensegeln mit dem Halbtonner. Ich freu mich da schon wahnsinnig drauf :-).


