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Uta

Uta

Später wird zur Stammcrew meine Freundin Uta gehören. Sie studiert Germanistik und Geschichte und wird leider nicht von Anfang an mitsegeln können, da sie erst ihr Studium beenden muss. Bis dahin werden sich aber hoffentlich dennoch zahlreiche gemeinsame Törns ergeben.

Nach einem traumhaften Segelurlaub in Kroatien trauert sie der gemeinsamen Zeit auf dem Charterboot nach. Interesse ist wohl auf jedenfall geweckt :-). Bisher hat sie also Ihre 130 sm, kann erste Knoten und Begriffe und scheint recht seefest zu sein!

 

über sich:

 

Bisherige Karriere:

Mittlere Reife

Abitur

Noch nicht abgeschlossenes Studium in Germanistik mit dem Abschluss Magister und Geschichte im Nebenfach

2010: Sportbootführerschein See

2010: SKS Theorie (Fragebögen)

2011 SKS Praxis

Hobbies:

Literatur

Blumen / Landschaften fotografieren

Klavier spielen

Tanzen

Singen

Kunst

Kultur

Schreiben

Clubs/ feiern

uvm.


Ich komme ursprünglich aus dem nördlichen Teil von Baden-Württemberg und bin nur durch das Studium ein „Zwangsbayer“ geworden.

Bevor ich Stephan kennen lernte, war Segeln für mich nicht so ein großes – oder eher gar kein – Thema. Segelerfahrungen hatte ich quasi überhaupt keine.

Das einzige Mal, dass ich mich auf einem Segelboot aufhielt, war, als ich mich in der zehnten Klasse auf Abschlussfahrt befand; in Holland auf dem Ijsselmeer auf der Ada van Holland. Allerdings hatten wir da unseren Skipper Hans und dessen Gehilfe José. Eigentlich sollte meine damalige Klasse den beiden tatkräftig zur Seite stehen. In der Praxis sah das aber anders aus. Die Knoten, die José uns beibrachte, vergaßen wir - bis auf den Webeleinsteg - kurz darauf wieder. Zudem stimmte die Creweinteilung von Hans und José nicht mit der unseres Lehrers überein. José teilte jedem Crewmitglied eine Aufgabe zu, die es jeden Tag zu erledigen hatte. Unser Lehrer sah das anders. Seiner Meinung nach sollte sich jeden Tag ein anderes Crewmitglied an Deck aufhalten. Somit war es da auch schlecht um unsere Segelerfahrung bestellt. Hans und José mussten so die meiste Arbeit alleine erledigen, denn der Großteil der Klasse befand sich unter Deck und trank Tee.

Damals dachte ich: „Dies war ein einmaliges Erlebnis“. Segeln war danach in meinem Leben dann nicht mehr wirklich präsent.

Selbst als ich Stephan kennen lernte und er mir von seinem großen Traum, einer Weltumsegelung, erzählte, nahm ich das nicht wirklich ernst.

Da ich aus einer großen Familie komme, die Wert auf Standfestigkeit, auf die Familie selbst, auf Kultur und Bildung und auf ein normales Leben legt, war so etwas wie eine Weltumsegelung in meiner Vorstellung nicht einmal existent. Ich hielt das Gerede von Stephan für eine hohle Spinnerei. Ich glaubte nicht daran, dass er das ernst meinen könnte … bis zu dem Zeitpunkt, als er anfing im Internet krampfhaft nach einer Yacht zu suchen, die ihm geeignet schien. Da erst begriff ich, dass er das mit der Weltumsegelung wirklich ernst meint.

Und nach unserem ersten gemeinsamen Segeltörn in Kroatien bin nun auch ich mit der „Segelmania“ infiziert. Dieses Gefühl, frei zu sein, frei von den Sorgen des Alltags, die einen manchmal schier erdrücken. Und zu wissen, dass man am nächsten Morgen wieder an einem neuen Ort ist, den es zu entdecken und erkunden gilt.

Und ich muss sagen es ist ein gutes Gefühl, wenn ich jetzt, da ich noch daheim bin, Dokumentationen über Afrika oder die Karibik im Fernseher sehe, und weiß, dass ich diese Orte vielleicht in nicht ganz so ferner Zukunft besuchen werde. Dabei muss ich immer schmunzeln.

 

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